www.stiftungsnetzwerk.ruhr – gemeinsam für das Revier

Eine bessere Vernetzung und Zusammenarbeit der zahlreichen Stiftungen im Ruhrgebiet – das ist das Ziel des Netzwerkes, das mit dem Förderpott.Ruhr nun ein ganz neues Projekt angestoßen hat.

Als im Oktober 2013 der 1. Essener Stiftungstag stattfand, war noch nicht absehbar, was aus diesem Informationsaustausch der zahlreichen Stiftungen im Ruhrgebiet werden würde. Doch bei der zweiten Auflage im Jahr 2015 war es der Impuls für die Gründung eines Stiftungsnetzwerkes. Zwölf Monate darauf war es dann so weit: Initiiert von der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft, der Stiftung Mercator und der Anneliese Brost-Stiftung wurde das Stiftungsnetzwerk Ruhr aus der Taufe gehoben. „Es ist das erste Netzwerk dieser Art in der Region und alle Beteiligten haben schnell erkannt, wie fruchtbar und wichtig der Austausch untereinander ist“, sagt Hendrik Rathmann, Pressesprecher der Ehrenamt Agentur Essen.

Kein Wunder also, dass das Netzwerk schnell wuchs. 84 Stiftungen gehören ihm mittlerweile als Mitglieder an, von denen zehn dem so genannten Lenkungskreis zugerechnet werden. Mindestens zweimal im Jahre kommen die Mitglieder zu Veranstaltungen zusammen. „Bei den Treffen wird vertrauensvoll miteinander gesprochen, wobei es stets darum geht, was man für das Ruhrgebiet bewirken kann“, so Rathmann. Ein ganz junges Projekt des Stiftungsnetzwerkes ist der Förderpott.Ruhr, der im Internet, ebenso wie das Stiftungsnetzwerk, unter der Domain-Endung .ruhr zu finden ist. Hier können sich engagierte Menschen, gemeinnützige Organisationen, Initiativen oder Vereine bewerben, falls sie eine Unterstützung zur Umsetzung ihrer Ideen für das Gemeinwesen bekommen wollen. Eine Jury entscheidet dann zweimal jährlich darüber, welche Ideen mit Geldern, die zwischen 500 und 5000 Euro liegen, unterstützt werden. Insgesamt haben die Mitglieder des Stiftungsnetzwerkes Ruhr 112000 Euro für den Förderpott.Ruhr in 2020 bereitgestellt.

Dass sowohl das Stiftungsnetzwerk als auch der Förderpott die Domain-Endung .ruhr wählten, liegt für Hendrik Rathmann in der Natur der Sache. Schließlich stecke das „ruhr“ schon im Namen drin. „Deshalb passt es ganz hervorragend. Für uns ist diese Endung ein echter Glückstreffer“, sagt er.

 

Mehr unter www.stiftungsnetzwerk.ruhr

Nächster Beitrag
Vorheriger Beitrag