Weniger reden. Mehr machen. Oliver Kern, OB-Kandidat für Essen im Interview – www.oliverkern.ruhr

Der 54-Jährige ist bei der Kommunalwahl im September der Kandidat der SPD für das höchste Amt der Stadt Essen. Er freut sich auf den Wahlkampf, der ihn in der aktuellen Corona-Krise vor ganz neue Herausforderungen stellt.

Oliver Kern macht keinen Hehl daraus, dass er voller Selbstbewusstsein in die am 13. September anstehenden Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen geht. „Ich glaube, dass die Stadt Essen einen Oberbürgermeister Oliver Kern gut gebrauchen kann“, sagt Kern, der in diesem Jahr für die SPD seinen Hut in den Ring wirft. Und dies mit großer Rückendeckung seiner Partei, die ihn mit einem Wahlergebnis von 100 Prozent zu ihrem Kandidaten kürte. Und der steht wiederum zu 100 Prozent hinter seiner Heimatstadt, in der er im September 1965 als siebtes von zehn Kindern geboren wurde. „Ich bin ein Lokalpatriot. Deshalb habe ich mich für meine Homepage auch ganz bewusst für die Domain-Endung .ruhr entschieden“, sagt Kern. Unter www.oliverkern.ruhr gibt es eine Fülle von Informationen über den zweifachen Familienvater.
Wer einen Blick in Kerns Lebenslauf wirft, der erkennt sofort, wo die „KernThemen“ des ausgebildeten Erziehers liegen. Die Bildungs- und Sozialpolitik möchte Oliver Kern in Essen nachhaltig prägen und verbessern. 24 Jahre arbeitete der Gesundheits- und Sozialökonom für den Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten im Ruhrgebiet, zehn davon als Geschäftsführer. 2016 übernahm er dann die Leitung des AWO-Kreisverbandes Essen.
Dass derzeit „meine Themen“ ein wenig in den Hintergrund geraten sind, ist für Kern vollkommen logisch. In der aktuellen Corona-Krise „funktioniert es nicht, andere Themen auf den Tisch zu bringen“. Stattdessen besucht er Menschen, „die in der Krise besonders gefordert sind, wie Pflegekräfte, Lehrer, Erzieher oder Mitarbeiter in Supermärkten. Ich höre mir alles an, erhalte positive Reaktionen, spüre aber auch Verunsicherung. Insgesamt finde ich es erstaunlich, wie gelassen Deutschland mit der Krise umgeht,“ sagt Kern.
Für ihn ist es in der momentanen Situation, in der ein Face to Face-Wahlkampf nicht möglich ist, wichtiger denn je, diesen auf digitaler Ebene führen zu können. Und dazu gehört seiner Auffassung nach auch eine respektable Homepage, die nicht nur über gute Texte verfügt, sondern auch beim Design und den Fotos überzeugt. Und auf www.oliverkern.ruhr lohnt es sich nach Meinung des Oberbürgermeister-Kandidaten vorbeizuschauen, weil diese Homepage „regelmäßig aktualisiert wird, sie aber auch einen festen Punkt darstellt, den ich mir immer ansehen kann und auf dem ich gut informiert werde“. Der „echte Wahlkampf“, so Oliver Kern, „beginnt dann im Sommer“. Vorausgesetzt, die Kommunalwahlen finden überhaupt statt. Doch davon geht Kern, der in seiner beruflichen Laufbahn mehrere Auszeichnungen erhalten hat, darunter auch zweimal die Wahl zum Unternehmer des Jahres (2009, 2012), derzeit aus, auch wenn die Entscheidung der Landesregierung hierzu noch aussteht. „Wir sind jedenfalls bestens vorbereitet. Ich freue mich auf eine spannende Zeit und bin schon jetzt dankbar, dass ich viele tolle Menschen kennengelernt habe.“

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