www.welcome.ruhr wirbt für internationale Fachkräfte

Neue Impulse für die Willkommenskultur in der Metropole Ruhr setzen, das ist das Ziel der neuen Plattform www.welcome.ruhr, die die Wirtschaftsförderung metropoleruhr (wmr) in Kooperation mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) und der Städtekooperation „Integration.Interkommunal“ initiiert hat. Qualifizierte Einwanderer anwerben und sie integrieren, dabei soll das Portal helfen. Dass auch die Metropole Ruhr auf diese Form der Hilfe angewiesen ist, bringt schon der demografische Wandel mit sich. Denn ausschließlich mit einheimischen Arbeitskräften können die künftigen Herausforderungen nicht mehr gemeistert werden.

RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel betont, wie groß die Tradition des Ruhrgebiets als Einwanderungsland sei und wie wichtig es sei, die Chance, die Menschen im Revier zu integrieren, zu ergreifen. „Ich finde dieses Portal großartig und es ist toll, dass sich immer mehr Städte anschließen“, sagt sie. Rasmus C. Beck, Vorsitzender der Geschäftsführung wmr, pflichtet ihr bei: „Eine solche Plattform fehlte bisher. Sie gibt den Zuwanderern nicht nur Informationen zu ihrem beruflichen Werdegang, sondern bietet ihnen auch die Möglichkeit, in ihrer neuen Heimat anzukommen.“ Eine persönliche Hilfestellung erhalten die Einwanderer durch ehrenamtlich tätige „Welcome Guides“, wie beispielsweise den Nigerianer Kevin Uguru, der seit 2006 in Deutschland lebt und hier mittlerweile als selbstständiger Medienberater tätig ist. Menschen wie Uguru haben die Herausforderungen des Ankommens in einem fremden Land bereits gemeistert und können so zu wichtigen Stützen werden auf dem Weg, die neue Lebenssituation zu meistern.
Ilka Cirkel, Projektmanagerin bei welcome.ruhr, ist froh, dass schon über die neue Domain-Endung .ruhr signalisiert wird, dass es um die neue Willkommenskultur im Ruhrgebiet geht. „Diese Plattform ist der ultimative Wegbegleiter für den Einwanderer“, sagt sie. Und in der Tat: das neue Portal bietet praktische Informationen aus Wirtschaft, Bildung, Kultur und Freizeit und gibt Fachkräften, Studierenden und Wissenschaftlern praktische Hilfe, um gerade die Anfangsphase zu bewältigen und sich zu orientieren.

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