ruhr:HUB ebnet Weg in die Digitalisierung

Die rasch zunehmende Digitalisierung in der Wirtschaft ist ein Thema, an dem heute kein Unternehmen mehr vorbeikommt. Die Herausforderungen: veränderte Geschäftsmodelle, Fachkräftemangel, branchenübergreifende Kooperationen und zunehmender Innovationsdruck. Genau hier setzt die Arbeit der ruhr:HUB GmbH an.

Als gemeinsame Initiative der Ruhrgebietsstädte Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Mülheim und der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH ist sie die zentrale Anlaufstelle für die digitale Wirtschaft in der Region. „Es gibt wahnsinnig viele Initiativen für Start-Up-Unternehmen oder Technologie-Zentren. Und sie sind sicherlich auch allesamt wichtig. Aber es geht auch darum, sie miteinander zu verbinden. Da kommen wir ins Spiel, denn wir verstehen uns als Verknüpfer, Netzwerker“, erzählt Geschäftsführer Oliver Weimann über die Arbeit des ruhr:HUB. Schwerpunktthemen sind u. a. Big Data, Commerce, Data Security, eHealth, IoT, Logistics, Platform Econonomy, Smart City oder Smart Home.

Unterstützt und gefördert wird der ruhr:HUB dabei mit Mitteln der NRW-Landesregierung und durch die bereits erwähnten Städte der Ruhr-Metropole. Hinzu kommen verlässliche Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Dieses Bündnis umfasst mittlerweile nicht nur mehr als 100 namhafte Unternehmen der Region. Auch die Universitätsallianz Ruhr sowie die Ruhr-Universität Bochum, die TU Dortmund und die Universität Duisburg-Essen sind mit im Boot. „Wir bemühen uns, die Unternehmen fit für die Zukunft zu machen, coachen sie, vermitteln Wissen“, gibt Weimann weitere Einblicke in das Wirken des ruhr:HUB. Ein Beispiel für die erfolgreiche Arbeit der Initiative: der ruhr:HUB lädt zu Info-Veranstaltungen ein, auf denen sie 1. konkrete Beispiele aufzeigen, was Digitalisierung auslösen kann, 2. junge Unternehmen präsentieren, die davon berichten, wie sie mit dem Thema umgegangen sind und 3. Werkzeuge und Denkmuster vorstellen, wie man sich selbst mit der Digitalisierung auseinandersetzt beziehungsweise mit ihr arbeitet.

In der neuen Domain-Endung .ruhr sieht Oliver Weimann eine „gewisse Entwicklung“, die vor allem eins ganz deutlich macht: den regionalen Bezug. „Und ich habe festgestellt, dass diese Endung langsam gelernt wird. Der Bekanntheitsgrad steigt stetig“, so Weimann. Wer sich direkt vor Ort von der Arbeit des ruhr:HUB überzeugen will, kann dies in den großzügigen Räumlichkeiten im Deutschlandhaus in Essen tun. Dort stehen auf mehr als 500 Quadratmetern knapp 50 Arbeitsplätze sowie entsprechende Meetingräume, Telefonkabinen oder ähnliches zur Verfügung. In den monatlichen Kosten sind WLAN, Netzwerk-Events vor Ort und auch diverse Getränke automatisch enthalten. Weitere Details: www.hub.ruhr